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Deutschlands größte „Geparden-WG“ 

6000 qm Garten und ein Traumhaus

Felsen, Wasser, Bäume, Ruheplätze,  ein kleines Stück Afrika mit reichlich Platz für die schnellsten Jäger der Welt ist entstanden. Mittendrin ein ausgedienter Jeep - im wahrsten Sinne des Wortes - in den Sand gesetzt, gleich nebenan wird eine verlassene Lodge entstehen – als Schattenplatz für die wunderschönen Tiere.

„Der alte, herrenlose  Jeep, die verlassenen Zelte… die Geparden erobern ihren Lebensraum zurück“, so Parkchef Fritz Wurms. Ein Bild nicht ohne Bedeutung, denn in der freien Natur dringen Menschen immer weiter in den Lebensraum Wildnis vor, und das führt dazu, dass die Zahl der Geparden drastisch abnimmt, ihr Lebensraum immer kleiner wird.

geparden2Geparden gelten als die schnellsten Landtiere der Welt. Sie erreichen auf kurzen Strecken über eine Distanz von 400 Metern bis zu 112 Stundenkilometern.

Ihr Körperbau stattet sie für diese Jagd aus: lange Beine, Krallen, die sie nicht ganz einziehen können, ein schlanker bis zu 150 cm langer Körper und der bis 70 cm lange Schwanz, der beim Laufen Stabilität gibt. Nasengänge erheblich verbreitert, weniger Platz für das Gebiss (im Vergleich zu anderen Katzen), höhere Kapazität der Bronchien und Lunge. Maximales Gewicht: ca. 60 Kilo.
Unterarten/Populationen: afrikanischer und asiatischer Gepard. Alle Unterarten müssen als gefährdet eingestuft werden. In Asien gibt es im Norden Irans in der Kavis Wüste nur noch ca. 60-200 Tiere. Diese Population wird als „vom Aussterben bedroht“ eingestuft. In der afrikanischen Wildbahn (Süden Afrikas) leben noch ca. 12 400 Tiere. Die Populationen gelten als „gefährdet“ und „stark gefährdet“.

Sozialverhalten: Geparden sind tagaktive Tiere und Jäger. Sie vermeiden so die Begegnung mit den nachtaktiven größeren Jägern (Löwen, Hyänen). Weibchen leben meist allein, abgesehen von der Zeit, in der sie Junge führen. Männchen formen Gruppen mit zwei oder drei Tieren.

Fortpflanzung: mit ca. drei Jahren sind Geparden geschlechtsreif. Nach einer Tragzeit von 95 Tagen bringt das Weibchen ein bis drei Junge zur Welt – in einer Höhle (zum Schutz vor Feinden wie Löwen, Hyänen, Leoparden). Nur geschätzte fünf Prozent der Jungtiere erreichen das Ende des ersten Lebensjahres – die meisten werden Opfer von Raubtieren. Lebensalter: bis zu ca. 15 Jahren.

 


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