Gnus

Gnus bewohnen die offene Savanne. Hier leben sie in großen Herden. Gemeinsam mit Zebras wandern sie auf der Suche nach Futter und Wasser oft Hunderte von Kilometern durch die Steppen. Die rinderähnlichen Tiere gehören zur Gattung der echten Antilopen. Und das mit einem Körpergewicht von bis zu 200 Kilo.

 
 

INFO

Gnus gehören zur Familie der echten Antilopen. Aber ihr Charakter unterscheidet sie von den übrigen Arten. Sie sind wild, ungestüm und brauchen große Freianlagen.

Selbst in menschlicher Obhut brauchen diese ungestümen Tiere große Freiflächen — die Haltung in engen Gehegen endet oft mit gebrochenen Gliedern oder Hörnern. Gnus sind Hauptbeutetiere der Löwen. Um sich vor Feinden zu schützen, bilden Gnus einen Kreis und schließen die Jungtiere ein.

Der Kopf und die Hörner der Gnus haben rinderartige Merkmale. Die Hörner sind kurz, kräftig und bei beiden Geschlechtern vorhanden. Die Kopfrumpflänge beträgt etwa 2 m, die Schulterhöhe 130 cm und das Gewicht 200 kg. Die Fellfarbe ist je nach Art unterschiedlich.

Die Wanderung der Gnus ist einer der auffälligsten Tierzüge der Welt. Während der Regenzeit sind die Gnuherden in den mineralstoffreichen Ebenen der südöstlichen Serengeti in Tansania zu finden. Gegen Ende Mai oder Anfang Juni endet die Regenzeit, und die Gräser verwelken. Die Gnus ziehen dann in einer Kolonne nordwärts über den Mara-Fluss in die Masai-Mara-Ebene in Südkenia.

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