Zebras

Schwarz-weiß-gestreift. So erkennen wir diese pferdeähnlichen Tiere sofort - an den ZEBRA-Streifen, ganz klar! Auf den ersten Blick gleichen sie sich wie ein Ei dem anderen, aber jedes Zebra hat eine individuelle Zeichnung, und daran erkennen sich die Tiere untereinander.

 
 

INFO

Zebras leben in Gruppen von 10 bis 30 Tieren in der afrikanischen Steppe.
Auf der Suche nach Futter und Wasser schließen sie sich mit anderen Gruppen zusammen und wandern Hunderte von Kilometern.

Es gibt verschiedene Erklärungsversuche für die außergewöhnliche Fellzeichnung: im gleißenden Licht der Steppe sorgen die Streifen dafür, dass sich die Konturen der Tiere „verwischen“. Aus der Distanz ist das einzelne Tier als Beute nur schwer auszumachen. Man vermutet außerdem, dass die weißen, Iichtreflektierenden Streifen dazu dienen, die Erwärmung des Körpers zu begrenzen.

Zebras erreichen eine Kopfrumpflänge von 210 bis 300 Zentimetern, der Schwanz wird 40 bis 60 Zentimeter lang und die Schulterhöhe beträgt 110 bis 160 Zentimeter. Das Gewicht variiert zwischen 180 und 400 Kilogramm. Das Grevyzebra ist das größte Zebra und die größte wildlebende Pferdeart. Sie sind durch ihre typische Streifenzeichnung charakterisiert, unterscheiden sich aber deutlich in ihrem Äußeren.

Anders als Hauspferde und Hausesel wurden Zebras mit wenigen Ausnahmen nie dauerhaft domestiziert, obwohl sie mit diesen nah verwandt sind. Dabei gab es sowohl von den afrikanischen Hirtenvölkern wie auch später von europäischen Siedlern zahlreiche Versuche, die Tiere zu zähmen, die jedoch fehlschlugen.

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